Günther Uecker

WEIMAR


Günther Uecker in Weimar – Die Ausstellung “Uecker – Hafis – Goethe, Orient und Okzident ist nicht mehr zu trennen” ist bis zum 07. November 2021 in der Kunsthalle Harry Graf Kessler in Weimar zu sehen.

Seit 2016 reist die Günther Uecker Ausstellung „Huldigung an Hafez“ durch alle Teile Irans. Bisher hat sie in acht Städten Station gemacht: in Schiraz, Teheran, Isfahan, Kerman, Maschhad, Rascht, Buschehr und auf der Insel Kisch.  Nach der Kunsthalle Rostock sowie dem Goethe Museum in Düsseldorf ist die Schau nun in der Kunsthalle Harry Graf Kessler in Weimar zu sehen.

Günther Uecker in Weimar

Kaum eine andere Stadt ist für die Ausstellung „Uecker – Hafis – Goethe, Orient und Okzident sind nicht mehr zu trennen“ mehr prädestiniert als Weimar. Weimar ist die Partnerstadt von Shiraz, dem Geburtsort von Hafis, Goethe hat den Großteil seines Lebens hier verbracht und auch Günther Uecker hat eine besondere Beziehung zu dieser Stadt. Im Jahr 2001 stellte er im Neuen Museum Weimar Bühnenskulpturen und optischen Partituren aus und kehrte 2008 mit der vielbeachteten Ausstellung „Redepflicht und Schweigefluss“ dorthin zurück. Seine Installation „Ein Steinmal in Buchenwald“ im Keller der Häftlingskantine des ehemaligen KZ Buchenwald ist ein bedrückendes Mahnmal mit bandagierten Steinen.

In der Ausstellung sind die 42 Druckgrafiken seiner Hommage an Hafez zu bewundern, ergänzt durch Goethes West-Östlicher Divan im Erstdruck und in ausgewählten Originalhandschriften. Darüber hinaus zu sehen ist auch die Gedichtsammlung von Hafis, die beide Künstler inspirierte, sowie Arbeiten aus Günther Ueckers umfangreichem, aber bisher weniger bekannten bibliophilen Werk.